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Fenster/Türen - Bauphase

Damit Fenster und Außentüren in einwandfreiem Zustand erhalten werden, ist bereits während der Bauphase folgendes zu beachten:

Metallteile, Rahmen oder Kunststoffoberflächen sind häufig durch eine Folie werkseitig geschützt, die nach dem Ende der Bauarbeiten zu entfernen ist.

Holzfenster sind meistens schon endlackiert und müssen deshalb besonders sorgfältig behandelt werden.

Alle Fenster sind bei Mörtel- und Putzarbeiten bauseits mit Folie zudecken; diese ist mit geeigneten Klebebänder, wie z. B. Tesa 4438 oder 4838, zu befestigen (im Zweifelsfall beim Fensterhersteller nachfragen).

Die Bänder müssen sich rückstandslos abziehen lassen und dürfen dabei eine Holzfensterlackierung nicht beschädigen. Folien und Klebebänder sind so bald wie möglich - spätestens jedoch nach 2 Wochen - wieder zu entfernen!

Auf keinen Fall dürfen Putz- und Mörtelreste an bzw. in die Beschläge gelangen. Eine Reinigung der Falzgetriebe ist fast unmöglich!

Sollte es durch Putz- oder Mörtelreste doch zu Verunreinigungen gekommen sein, so ist der Rahmen umgehend mit viel Wasser, einem neutralen Allzweckreiniger (ohne aggressive Stoffe, Lösungs- oder Scheuermittel) und einem weichen Schwammtuch zu säubern.

Von den Glasflächen sind Putz- oder Mörtelreste sofort mit viel Wasser abzuspülen! Aufkleber und Kleberreste mit warmer Seifenlauge, einem Schwamm oder mit einem Kunststoffspachtel vorsichtig ablösen - keine Rasierklingen, Stahlspachtel oder Scheuermittel einsetzen! Glasversiegelungen aus Silikon sind u. U. noch nicht ausgehärtet und sind deshalb besonders vorsichtig zu reinigen und auf keinen Fall mit aggressiven oder mechanischen Mitteln zu säubern.

Im Laufe weiterer Bauarbeiten werden mit Estrich und Innenputz mehrere hundert Liter Wasser in das Gebäude eingetragen, die vor Bezug wieder abtrocknen sollen. Deswegen muss dann intensiv gelüftet und geheizt werden. Faustregel: Wenn die Verglasung im Randbereich beschlägt, ist die Luftfeuchtigkeit zu hoch und alle Fenster müssen - auch im Winter - zum Lüften 10 Minuten lang weit geöffnet werden! Auf keinen Fall dürfen Fenster oder Türen über längere Zeit hinweg mit Folie verschlossen werden, weil das zu irreparablen Frühschäden führen kann!

Bei Arbeiten mit Winkelschleifern, Sandstrahlgeräten oder Schweißbrennern müssen Glas- und Rahmenoberflächen vor möglichen Oberflächenschäden durch Funkenaufschlag geschützt werden.

Bei Arbeiten in Scheibennähe sind die Oberflächen gegen Kratzer, Spritzer, Dämpfe Schweißnebel oder starke Wärmeentwicklung (Heißasphaltarbeiten) zu schützen.

Bedienungshinweise zum Öffnen und Schließen der Fenster oder Türen mittels drehen, kippen, falten, heben oder schieben sind abhängig von der Funktion des eingebauten Beschlags. Sie sind deswegen den speziellen Anleitungen der Beschlaghersteller zu entnehmen.