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Schallschutz

Fugen müssen so aufgebaut und ausgeführt werden, daß der Schalldämmwert Rw des Bauteils selbst erhalten bleibt. Kleine Löcher oder Haarfugen im Anschlussbereich können das Gesamtergebnis dramatisch verschlechtern.

Eine luftdichte Anschlussfuge ist neben Feuchteschutzgründen auch für den Schallschutz notwendig. Das Schallschutzfenster ist also extrem abhängig von der Qualität der Anschlussfugenabdichtung.

Mit der Neuausgabe (Nov. 1989) von DIN 4109 "Schallschutz im Hochbau" wurde der - Abschnitt 5 - "Schutz gegen Außenlärm" mit aufgenommen. Die Dichtheit eines Fensters wird in der Praxis den Wert der Schalldämmung bestimmen. Die peripheren Elemente sind ebenso zu beachten; so bspw. Rolladenkästen, Lüftungseinrichtungen und Bauanschlussfugen.

Bestehen besondere Anforderungen an den Schallschutz, so ist nicht nur die vollständige (vollsatte) Ausfüllung des Fugenbereiches mit einem Dämmstoff notwendig, ggf. sind zusätzliche Maßnahmen (Verleistungen o.dgl.) erforderlich. Als Dämmstoff für die Verfüllung kommen bspw. in Frage: Mineralwolle, Schaumstoffbänder, Ortschäume und Naturprodukte (Schafwolle, Sisal, Flachs, Kork o.dgl.) mit dämmenden Eigenschaften.

Während bei der Wärmedämmung grundsätzliche, allgemein gültige Anforderungen gestellt werden können, ist der Schallschutz durch individuelle objektbezogene Lärmschutzmaßnahmen zu bestimmen. Dazu ist die Ermittlung gem. DIN 4109 Abschnitt 5.5 des Außenlärmpegels erforderlich.